Neben berühmten antiken Städten und großen Denkmälern aus dem Mittelalter und der Renaissance liegt das neuere architektonische Erbe von Ost-Kreta. Schlicht und doch interessant. Es handelt sich vor allem um Überreste aus dem Alltag der Bauern und Schäfer der letzten Jahrhunderte, in der Tat eine architektonische Fundgrube. Hauptssächlich Gebäude und Bauwerke aus Stein: Mauern, Steinpflaster, Landhäuser, Keltereien, Dreschtennen, Wassermühlen, Windmühlen, Zisternen, Brunnen , Quellbrunnen, Kanäle, Wasserbecken, Einfriedungen, „Mitata“ (Hirtenunterkünfte) und Hütten. Aber auch kleine bzw. ergänzende Festungsbauten, Zitadellen, Burgen, Mauern. Viele religiöse Bauten, Kirchen, Kapellen, Klausen … und natürlich Städte und Dörfer.
Alles bewunderungswürdige Werke volkstümlicher Architektur, Beispiele der Anpassung an die natürliche Landschaft und die kretische Umgebung.

Was jedoch im Freiland von Ostkreta vorherrscht und dieses verschönert sind die Dörfer. Kleine oder größere Gruppen weißer Häuser auf den Hügelspitzen oder an den Berghängen, einige ruhig und verlassen andere wiederum lebendige, gedeihende Orte.
Vorzügliche Beispiele alter kretischer Häuser, Herrenhäuser bzw. klassizistischer Bauten oder kleiner Gebäudegruppen traditioneller Architektur kann man in allen Dörfern bzw. Städten von Ostkreta finden, wie z. B. in Kritsa, Pefki, Anatoli, Neapoli, Sitia.










